Rückblick und Vorschau

Der 48. Lange-Bahn-Lauf im Kleinen Thüringer Wald bot auch in diesem Jahr anspruchsvolle Laufstrecken und spannende Wettkämpfe. Wegen eines Gewitters mit Starkregen mussten alle Starts um eine halbe Stunde verschoben werden. Im weiteren Verlauf besserte sich das Wetter und kurzzeitig zeigte sich sogar die Sonne. In der Summe aller Wettbewerbe hatten von den Kleinsten bis zu den Champions 1.046 Läuferinnen und Läufer gemeldet. Insgesamt erreichten 864 Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Ziel.

Im 11-Kilometer-Volkslauf setzte sich bei den Männern Max Widder von OETeamsport/SPORT Cierpinski in 42:41 Minuten durch. Bei den Frauen gewann wie im Vorjahr Julia Stephan vom GutsMuths-Rennsteiglaufverein in 46:41 Minuten.

Den 22-Kilometer-Hauptlauf gewann bei den Männern Jan Kundörfer vom AC Apolda in 1:22:42 Stunden. Bei den Frauen konnte Maybritt Walter vom SWV Goldlauter-Heidersbach ihren Vorjahressieg wiederholen. Sie erreichte das Ziel nach 1:52:07 Stunden. Damit hat sie im kommenden Jahr die Chance, den Wanderpokal des Oberbürgermeisters der Stadt Suhl mit einem dritten Sieg in Folge endgültig in ihren Besitz zu bringen.

Auf der längsten Strecke, dem 34-Kilometer-Championslauf, lief Adrian Panse vom USV Erfurt ein einsames Rennen und sicherte sich in 2:21:42 Stunden souverän den Sieg. Bei den Frauen gewann Sabine Koch vom GutsMuths-Rennsteiglaufverein in 3:06:46 Stunden.

Der Lange-Bahn-Lauf verband damit auch 2026 sportlichen Anspruch, Tradition und die besondere Atmosphäre des Kleinen Thüringer Waldes. Für die nächste Auflage haben sich die Organisatoren bereits etwas Besonderes vorgenommen: Zum Jubiläum „1/2 Jahrhundert Lange-Bahn-Lauf“ werden die Läuferinnen und Läufer der beiden langen Strecken wie beim ersten Lauf 1977 in Schmeheim starten und auf dem Friedberg ins Ziel laufen. Meldebeginn wird der 21. November 2026 sein.

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